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Alte Begehrlichkeiten In den Siebzigern wurden - auch durch die amerikanischen Soldaten - die Krüge zum Kirchweihende so rar, daß manche Kollegen aus Verzweiflung für 10 Leere eine Volle anboten. Da in etlichen Spinden mehrere Krüge zu finden waren, bat ich unseren Damaligen OB Herrn Dietmar Hahlweg, er möge Cornell Smith bitten, seine Krugdiebe barfuß mit den gestohlenen Krügen zum Berg zu schicken. Bereits am folgenden Tag kam ein US Jeep mit einem rießen Karton Krüge angefahren. Ich dachte die Amis, wenigstens ein sympathisches Zeichen.
Der Plastikkrug Allen die 1979 dabei waren, bleiben die allabendlichen Krugscheiterhaufen in unvergeßlicher Erinnerung. Für den armen Erich-Wirt war der totale Krugverlust nicht das große Fiasko. Gemein waren die viel zu spät bemerkten, kleinen Zigarettenlöcher am Krugboden. Ein Jammer dem guten Bier nachsehen zu müssen.
Die erste Krugpfand-Einführung Ein weiterer Versuch die Kosten und den Schaden zu reduzieren, fand im Frühjahr 1989 vor der Bergkirchweih auf Grund unhaltbarer Zustände hier am Entlas Keller statt. Jugendliche Gäste, hatten im Kastanienhain über jede Latte des fränkischen Jägerzaunes, einen Krug gestülpt und dann um die Wette die Henkel der Bierkrüge abgeschlagen. Am nächsten Tag wurde am Entlaskeller zum ersten Mal Pfand für die Bierkrüge verlangt, allerdings nur bis zur Bergkirchweih.
Das Krugpfand am Entlaskeller 1990 wurde am Entlaskeller in Erlangen das Krugpfand eingeführt. Von da an gab es einen kunstvoll gestalteten Jahres-Bierkrug als Gebrauchskunst. Namhafte Künstler der Region (Franken), Gäste und Kinder, beteiligten sich an der Aktion.
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